Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Technik, Genauigkeit, Sicherheit und Abläufen.
Allgemeines & Zusammenarbeit
Unsere Leistungen richten sich insbesondere an Unternehmen aus Industrie, Bauwesen und technischer Infrastruktur.
Typische Einsatzbereiche sind Produktionsstandorte, Industriehallen, Baustellen, Lager- und Logistikflächen sowie technische Anlagen im Außen- und Innenbereich.
Je nach Projekt unterstützen wir u. a. bei Dokumentation, Inspektion, Baufortschrittskontrolle, Thermografie oder der Erstellung präziser 2D- und 3D-Daten.
Ein Projekt beginnt in der Regel mit einem kurzen Vorgespräch, in dem Ziel, Einsatzort und Rahmenbedingungen geklärt werden.
Darauf aufbauend erfolgt die technische und sicherheitsrelevante Planung des Einsatzes.
Nach der Datenerfassung vor Ort werden die Aufnahmen sorgfältig ausgewertet, aufbereitet und in den vereinbarten Formaten geliefert.
Während des gesamten Projekts legen wir Wert auf klare Kommunikation und nachvollziehbare Abläufe.
Ja. Drohneneinsätze während laufendem Betrieb oder auf aktiven Baustellen sind ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit.
Dabei erfolgt eine enge Abstimmung mit dem betrieblichen Sicherheitsbeauftragten sowie den verantwortlichen Ansprechpartnern vor Ort.
Ziel ist es, den laufenden Betrieb nicht zu stören und gleichzeitig höchste Sicherheitsstandards einzuhalten.
Sicherheit ist ein integraler Bestandteil jedes Projekts.
Dazu gehören unter anderem eine strukturierte Einsatzplanung, die Absicherung der Start- und Landezone, persönliche Schutzausrüstung des Piloten sowie definierte Abbruchkriterien bei veränderten Bedingungen.
Zusätzlich werden relevante Wetter-, Umwelt- und Luftrauminformationen vor und am Einsatztag geprüft.
Der Start- und Landebereich wird grundsätzlich klar gekennzeichnet und abgesichert, z. B. durch Warnkegel und gut sichtbare Gefahrenleuchten.
Unbeteiligte Personen werden vom Einsatzbereich ferngehalten, der Zugang ist auf autorisiertes Personal beschränkt.
Die konkrete Absicherung erfolgt stets in Abstimmung mit den Gegebenheiten vor Ort und den zuständigen Sicherheitsverantwortlichen.
Kosten, Aufwand & Abrechnung
Die Kosten eines Drohnenprojekts ergeben sich nicht aus einem festen Pauschalpreis, sondern aus einer technisch sinnvollen Projektkonfiguration. Ziel ist es, die Anforderungen des jeweiligen Einsatzes effizient und mit der erforderlichen Genauigkeit umzusetzen.
Entscheidend sind dabei unter anderem der Umfang der zu erfassenden Fläche, die geforderte Datenqualität, die örtlichen Rahmenbedingungen sowie der Planungs- und Abstimmungsaufwand. TechPic kalkuliert Projekte transparent und nachvollziehbar – stets mit dem Anspruch, eine wirtschaftlich sinnvolle und technisch belastbare Lösung zu liefern.
Technisch komplexe, stark gegliederte oder mehrstufige Bauwerke erfordern eine objektspezifische Erfassungsstrategie, um alle relevanten Bereiche vollständig und verzerrungsarm abzubilden.
Abhängig von Geometrie, Zugänglichkeit und Überlagerungen kann dies eine differenzierte Erfassungsplanung erforderlich machen, beispielsweise durch unterschiedliche Erfassungsebenen oder Perspektiven. Ziel ist stets eine vollständige, konsistente und technisch belastbare Datengrundlage.

Neben der Objektgeometrie beeinflussen weitere projektbezogene Parameter den Gesamtaufwand, darunter:
Größe und Ausdehnung der Fläche
Gewünschte Genauigkeit und Datenformate (z. B. RTK, GCP, Orthofotos, 3D-Daten)
Sicherheits- und Zugangsanforderungen (laufender Betrieb, sensible Bereiche)
Erforderliche Genehmigungen oder Abstimmungen mit Behörden oder Betreibern
Spezialisierte Erfassungsverfahren, wie Thermografie, die besondere Einsatzbedingungen, Auswertungsmethoden und fachliche Interpretation erfordern
Aufwand für Auswertung, Datenaufbereitung und Übergabe
Diese Faktoren werden im Vorfeld gemeinsam betrachtet und abgestimmt, um den tatsächlichen Projektbedarf realistisch abzubilden und unnötigen Aufwand zu vermeiden.
Gebäudeenergiegesetz (GEG)
Den offiziellen und rechtsverbindlichen GEG-Text stellt das Bundesministerium der Justiz über „Gesetze im Internet“ bereit:
HTML (online lesen):
https://www.gesetze-im-internet.de/geg/
PDF (Download):
https://www.gesetze-im-internet.de/geg/GEG.pdf
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) regelt Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden, insbesondere in Bezug auf Wärmeverluste, Dämmung, technische Anlagen und den Energieverbrauch im Betrieb.
Für Unternehmen bedeutet dies unter anderem, energetische Schwachstellen zu erkennen, Maßnahmen nachvollziehbar zu dokumentieren und bei Bedarf Nachweise für Prüfungen, Sanierungen oder Investitionsentscheidungen bereitzustellen.
Drohnenaufnahmen – insbesondere thermografische Aufnahmen – können dabei helfen, energetisch relevante Auffälligkeiten sichtbar zu machen, z. B. Wärmeverluste an Dachflächen, Fassaden, Toren oder Übergängen.
Sie dienen als visuelle Entscheidungsgrundlage und unterstützen die Bewertung bestehender Gebäudehüllen, ohne den laufenden Betrieb zu unterbrechen oder aufwendige Gerüste aufzubauen.
Thermografische Aufnahmen können im Rahmen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) unterstützend eingesetzt werden, um energetisch relevante Auffälligkeiten sichtbar zu machen, beispielsweise Wärmeverluste, Wärmebrücken oder ungleichmäßige Oberflächentemperaturen.
Die Thermografie liefert dabei bildbasierte Hinweise auf mögliche energetische Schwachstellen und eignet sich besonders zur Orientierung, Dokumentation und Priorisierung weiterer Maßnahmen. Sie ersetzt jedoch keine gesetzlich vorgeschriebene GEG-Prüfung oder Energieberatung, sondern ergänzt diese sinnvoll.
Aufgrund der speziellen Einsatzbedingungen (z. B. geeignete Witterung, Temperaturdifferenzen) sowie der fachlichen Interpretation der Ergebnisse stellt Thermografie ein spezialisiertes Verfahren dar, das projektbezogen geplant und bewertet wird.
Nein. Drohnenbasierte Aufnahmen ersetzen keine gesetzlich vorgeschriebene Energieberatung oder formale GEG-Nachweise.
Sie liefern jedoch objektive, nachvollziehbare Bilddaten, die:
- Energieberatern,
- Planern,
- Technik- oder Instandhaltungsabteilungen
als fundierte Grundlage für weitere Bewertungen, Maßnahmen oder Dokumentationen dienen können
Drohnenbasierte Datenerfassung ist besonders geeignet für:
- große oder schwer zugängliche Dach- und Fassadenflächen
- Industrie- und Logistikgebäude mit laufendem Betrieb
- erste Bestandsaufnahmen vor Sanierungen
- Vergleichsdokumentationen (z. B. vor / nach Maßnahmen)
Die Ergebnisse lassen sich projektbezogen archivieren und bei Bedarf später erneut heranziehen.
Recht, Haftung & Verantwortung
Grundsätzlich haftet der Drohnenbetreiber für Schäden, die durch den Einsatz der Drohne verursacht werden. TechPic führt alle Drohneneinsätze ausschließlich im Rahmen der geltenden gesetzlichen Vorgaben (EU-Drohnenverordnung, Luftverkehrsrecht) und mit größtmöglicher Sorgfalt durch.
TechPic führt alle Drohneneinsätze im Rahmen der geltenden gesetzlichen Vorgaben durch und ist entsprechend haftpflichtversichert. Vor jedem Einsatz erfolgt eine sorgfältige Einsatzplanung und Risikobewertung, um Gefährdungen für Personen, Gebäude und Anlagen zu minimieren. Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Schaden kommen, greift die bestehende Haftpflichtversicherung.
Ja. Alle Drohneneinsätze von TechPic sind haftpflichtversichert.
Die bestehende Drohnen-Haftpflichtversicherung deckt Personen-, Sach- und Vermögensschäden mit einer Versicherungssumme von bis zu 5 Millionen Euro ab und erfüllt die gesetzlichen Anforderungen für gewerbliche Drohneneinsätze in Deutschland.
Auf Wunsch stellen wir projektbezogene Versicherungsnachweise zur Verfügung, beispielsweise für Industrieanlagen, Baustellen oder sicherheitskritische Einsatzbereiche.
Als Auftraggeber gilt die natürliche oder juristische Person, die TechPic mit der Durchführung eines Drohneneinsatzes beauftragt. Der Auftraggeber ist insbesondere dafür verantwortlich, alle ihm bekannten einsatzrelevanten Informationen bereitzustellen, zum Beispiel:
Besonderheiten des Einsatzortes
laufender Betrieb oder Baustellenverkehr
sensible Bereiche oder interne Sicherheitsvorgaben
TechPic stimmt den Einsatz im Vorfeld eng mit dem Auftraggeber ab, um einen sicheren, rechtskonformen und störungsfreien Ablauf zu gewährleisten. Genehmigungen, Freigaben oder Abstimmungen können – je nach Projekt – gemeinsam vorbereitet oder unterstützt werden.
Daten, Datenschutz & Verwertbarkeit
Die im Rahmen eines Projekts erstellten Bild-, Video- und Messdaten gehören grundsätzlich dem Auftraggeber, sofern nichts anderes vertraglich vereinbart wurde. TechPic nutzt die Daten ausschließlich zur Durchführung, Auswertung und Übergabe des beauftragten Projekts.
Eine weitergehende Nutzung – zum Beispiel für Referenzen, Präsentationen oder Marketingzwecke – erfolgt nur nach ausdrücklicher Zustimmung des Auftraggebers.
Eine Weitergabe von Projekt-, Bild- oder Messdaten an Dritte erfolgt grundsätzlich nicht.
Die Verarbeitung der Daten findet in der Regel intern statt und ausschließlich zum Zweck der Durchführung des beauftragten Projekts.
Eine externe Bereitstellung oder Verarbeitung erfolgt nur auf ausdrücklichen Wunsch des Auftraggebers, zum Beispiel bei der Bereitstellung der Projektdaten in einem geschützten, privaten Webbereich des Auftraggebers oder auf von ihm benannten Systemen.
In diesen Fällen erfolgt die Umsetzung ausschließlich zweckgebunden, zugriffsbeschränkt und unter Berücksichtigung der geltenden Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen. Eine Nutzung der Daten für andere Zwecke ist ausgeschlossen.
Projektdaten werden zunächst so lange gespeichert, wie dies für die Projektabwicklung, Qualitätssicherung, Nachfragen oder Nachlieferungen erforderlich ist.
Darüber hinaus behält sich TechPic vor, ausgewählte Projektinformationen in anonymisierter oder technisch reduzierter Form als interne Referenz zu speichern. Diese internen Referenzen dienen ausschließlich der Qualitätssicherung, Prozessoptimierung und fachlichen Weiterentwicklung (z. B. Lessons Learned, Methodik, Workflow-Verbesserungen).
Eine weitergehende Speicherung personenbezogener oder sensibler Projektinhalte erfolgt nur nach Absprache oder auf Wunsch des Auftraggebers.
Auf Wunsch können Projektdaten jederzeit vollständig gelöscht, exportiert oder gesondert archiviert werden.
Ja. TechPic verarbeitet alle personenbezogenen und projektbezogenen Daten DSGVO-konform und nach dem Prinzip der Datenminimierung.
Es werden nur die Daten erhoben und gespeichert, die für die Durchführung des jeweiligen Projekts erforderlich sind.
Zugriffe auf Projektdaten sind beschränkt, Datenübertragungen erfolgen gesichert, und alle eingesetzten Prozesse orientieren sich an den geltenden datenschutzrechtlichen Vorgaben in Deutschland und der EU.
Genauigkeit, Grenzen & Missverständnisse
Die Genauigkeit von Drohnen-Messdaten hängt maßgeblich von der eingesetzten Technik und der Projektkonfiguration ab.
Bei professionell geplanten Einsätzen mit RTK-Unterstützung, geeigneter Flughöhe und strukturierter Auswertung können Lagegenauigkeiten im Zentimeterbereich erreicht werden.
Drohnenbasierte Messdaten eignen sich damit sehr gut für Planung, Dokumentation, Volumenberechnungen, Baufortschrittskontrollen und viele technische Anwendungen. Die tatsächlich erreichbare Genauigkeit wird projektbezogen definiert und transparent kommuniziert.
Die erreichbare Genauigkeit drohnenbasierter Messdaten wird durch mehrere technische und umgebungsbedingte Faktoren bestimmt, darunter:
Positionierungssysteme (GNSS-Qualität, RTK-Korrekturdaten)
Einsatz von Bodenpasspunkten (GCPs) zur zusätzlichen Referenzierung
Flugparameter wie Flughöhe, Bildüberlappung und Kamerakonfiguration
Umgebungsbedingungen (Bebauung, Vegetation, Abschattungen)
Aktuelle GNSS-Rahmenbedingungen, einschließlich der geomagnetischen Aktivität
Zur Qualitätssicherung werden relevante GNSS-Randbedingungen vor dem Einsatz geprüft. Bei ungünstigen Rahmenbedingungen – etwa bei erhöhter geomagnetischer Aktivität (Kp-Index) – wird bewertet, ob der Einsatz unter den geplanten Genauigkeitsanforderungen sinnvoll ist oder ob zusätzliche Maßnahmen (z. B. verstärkter Einsatz von GCPs) bzw. eine terminliche Anpassung erforderlich sind.
TechPic verfolgt damit einen präventiven Qualitätsansatz, um Messunsicherheiten frühzeitig zu erkennen und belastbare Ergebnisse sicherzustellen.
Drohnenaufnahmen sind ein leistungsfähiges Werkzeug, ersetzen jedoch nicht in jedem Fall klassische Vermessungsverfahren oder bauliche Prüfungen.
Insbesondere können Drohnen:
keine verdeckten Bauteile oder Innenstrukturen erfassen
keine materialtechnischen Prüfungen ersetzen
keine behördlich geforderte Vermessung ohne entsprechende Freigaben ersetzen
Ergebnisse liefern, die immer methodenbedingt interpretiert werden müssen
TechPic kommuniziert diese Grenzen bewusst offen und empfiehlt bei Bedarf ergänzende Verfahren, um eine fachlich saubere und belastbare Entscheidungsgrundlage zu gewährleisten.
Noch Fragen?
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