Arbeitssicherheit, Recht & Verantwortung (HSE)
Drohnengestützte Datenerfassung erfordert mehr als fliegerisches Können.
Bei TechPic sind Arbeitssicherheit, rechtliche Konformität und verantwortungsvoller Umgang mit Daten integraler Bestandteil jeder Mission – von der Planung bis zur Auslieferung.
Warum HSE bei drohnengestützter Vermessung entscheidend ist.
Vermessungsnahe Drohneneinsätze finden häufig in sensiblen Umgebungen statt: Industrieanlagen, Baustellen, Verkehrsnähe oder bewohntes Gebiet.
Fehler in Planung, Absicherung oder rechtlicher Bewertung können hier schnell zu Personen-, Sach- oder Haftungsschäden führen.
Ein professioneller HSE-Ansatz reduziert diese Risiken bereits vor dem ersten Start.
Rechtlicher Rahmen & Konformität (EU & Deutschland)
EU-Drohnenverordnung & deutsches Luftrecht
Drohneneinsätze unterliegen in Europa und Deutschland klar definierten rechtlichen Vorgaben.
Diese betreffen unter anderem den Betrieb unbemannter Luftfahrzeuge, die Qualifikation des Piloten, die Registrierung des Betreibers sowie die Einhaltung von Einsatzbeschränkungen und Sicherheitsauflagen.
TechPic plant und führt Einsätze ausschließlich innerhalb dieses rechtlichen Rahmens durch. Dabei werden insbesondere berücksichtigt:
die EU-Drohnenverordnung (EASA)
das deutsche Luftverkehrsgesetz (LuftVG)
die Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO)
einsatzabhängige Kategorien und Auflagen
lokale und temporäre Einschränkungen des Luftraums
Ziel ist eine rechtssichere Durchführung jedes Einsatzes – nachvollziehbar, dokumentiert und auf den jeweiligen Anwendungsfall abgestimmt.
Rechtliche Konformität wird dabei nicht isoliert betrachtet, sondern ist integraler Bestandteil der sicherheitstechnischen Einsatzplanung.
Neben den rechtlichen Rahmenbedingungen sind auch formale Qualifikation, Registrierung und Versicherung wesentliche Voraussetzungen für sichere Einsätze.
HSE als integraler Bestandteil jedes TechPic-Projekts
Arbeitssicherheit, rechtliche Konformität und verantwortungsvolle Einsatzplanung sind bei TechPic keine Zusatzleistungen, sondern selbstverständlicher Bestandteil jeder Zusammenarbeit.
So entstehen präzise und belastbare Ergebnisse – ohne unnötige Risiken für Menschen, Anlagen oder den laufenden Betrieb.
Operative Arbeitssicherheit in der Praxis
Strukturierte Einsatzvorbereitung
Jeder Einsatz beginnt mit einer klar definierten Bodenorganisation:
festgelegte Start- und Landezonen
visuelle Absicherung durch Kegel und Markierungen
definierte Sicherheitsabstände
klare Trennung von Technik, Personal und Flugbereich
Die gezeigte Einsatzsituation verdeutlicht diesen Ansatz: Ordnung am Boden ist die Grundlage für Sicherheit in der Luft.
Risikobewertung & Umfeldanalyse
Vor jedem Flug werden unter anderem berücksichtigt:
Personenbewegungen im Einsatzbereich
angrenzende Infrastruktur und Anlagen
Verkehrsflächen
mögliche Störquellen
Notfall- und Abbruchkriterien
Ein Einsatz beginnt nicht mit dem Einschalten der Drohne, sondern mit der Bewertung des Umfelds.
Wetter- und Umweltbedingungen
Sicherheit hat Vorrang vor Zeitdruck oder Terminwünschen.
Vor jedem Einsatz werden relevante Umwelt- und Rahmenbedingungen geprüft und dokumentiert, unter anderem:
-
Bewertung von Wind und Böen
Einschätzung von mittleren Windgeschwindigkeiten und Böenspitzen in den geplanten Einsatzhöhen. -
Berücksichtigung von Turbulenzen an Bauwerken
Analyse möglicher Verwirbelungen an Fassaden, Kanten, Dachaufbauten oder technischen Anlagen.
Prüfung aktueller und prognostizierter Kp-Werte, da erhöhte geomagnetische Aktivität die Positionsstabilität und GNSS-/RTK-Empfang beeinflussen kann.
-
NOTAM-Prüfung (temporäre Luftrauminformationen)
Kontrolle aktueller NOTAMs, z. B. bei temporären Luftraumbeschränkungen, Baustellenkränen, Veranstaltungen oder Sonderbetrieben. -
Sicht- und Lichtverhältnisse
Bewertung von Sichtweite, Kontrast und Lichtbedingungen. -
Klare Abbruchkriterien
Vorab definierte Schwellenwerte, bei deren Überschreitung ein Einsatz verschoben oder abgebrochen wird.
Einsatzumfeld & Schutz von Drittpersonen
Drohneneinsätze finden häufig in Bereichen statt, in denen sich Personen, Fahrzeuge oder laufende Prozesse befinden.
Der Schutz unbeteiligter Dritter hat dabei stets oberste Priorität.
Je nach Einsatzumfeld werden unter anderem berücksichtigt:
Personenaufkommen und typische Bewegungsmuster
angrenzende Verkehrs- und Logistikflächen
laufender Betrieb von Anlagen oder Maschinen
Zugänglichkeit und Abgrenzbarkeit des Einsatzbereichs
Falls erforderlich, werden Einsatzzeiten angepasst oder zusätzliche Sicherungsmaßnahmen vorgesehen, um Risiken weiter zu minimieren.
Koordination und Abstimmung vor Ort
Arbeitssicherheit entsteht nicht isoliert, sondern durch Abstimmung und klare Kommunikation.
Vor Ort erfolgt – je nach Einsatz – eine enge Koordination mit:
Auftraggebern
Sicherheits- oder HSE-Verantwortlichen
Bau- oder Anlagenleitung
Zuständigkeiten, Abläufe und Abbruchkriterien werden vor dem Start eindeutig geklärt.
So lässt sich der Drohneneinsatz reibungslos in bestehende Betriebs- oder Baustellenprozesse integrieren.
Dokumentation & Nachvollziehbarkeit
Sicherheitsrelevante Aspekte eines Einsatzes werden strukturiert geplant und nachvollziehbar bewertet.
Dazu gehören unter anderem:
Einsatzparameter und Flugprofil
Umwelt- und Wetterbedingungen
rechtliche Rahmenbedingungen
definierte Abbruchkriterien
Diese strukturierte Vorgehensweise sorgt für Transparenz und ermöglicht eine sachliche Bewertung des Einsatzes – auch im Nachhinein.
Klare Abgrenzung der Verantwortung
TechPic übernimmt die Verantwortung für die sichere Durchführung des Drohneneinsatzes im vereinbarten Rahmen.
Die HSE-Planung ersetzt jedoch nicht:
betriebsinterne Sicherheitsvorgaben des Auftraggebers
objektspezifische Genehmigungen oder Freigaben
organisatorische Verantwortung vor Ort
Durch diese klare Abgrenzung bleiben Zuständigkeiten transparent und rechtssicher.
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